Kinobesuch: Dark Shadows

Einen schönen guten Morgen! 

Gestern Abend war ich schon wieder einmal im Kino. Habe vor einigen Tagen den Trailer zufällig im Fernsehen gesehen und hab dann gestern recht spontan noch einen Kinobesuch organisiert. 

Ich mag Tim Burtons Filme sehr und wollte mir deshalb auch diese neue Komödie nicht entgehen lassen. Er hat einen ganz besonderen Stil, den seine Werke kennzeichnet und sie von den anderen hervorhebt. Düster sind sie alle, auch sarkastisch und zum Teil makabar, aber auch sehr unterhaltsam. 


DARK SHADOWS
Regisseur: Tim Burton
Genre: Komödie, Horror
Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonhem Carter, Eva Green, Bella Heathcote, Michelle Pfeiffer, Chloë Grace Moretz etc.
Originaltitel: Dark Shadows
Erschienen: 2012

Inhalt
Barnabas Collins, ein reicher Adeliger und Frauenheld ende des 18. Jahrhunderts trifft endlich die Liebe seines Lebens. Doch eine eifersüchtige Hexe verflucht und sperrt ihn ein Grab. Fast 2 Jahrhunderte später wird Barnabas befreit und kehrt in sein Zuhause zurück. Die Hexe, keinen Tag gealtert, hofft nun auf ein ewiges Leben mit ihrem früheren Geliebten, der nun ein Vampir ist...


Mein Fazit

Es ist eine perfekte Mischung aus Komödie, Drama, Fantasy und etwas grusel Effekte. Aber schaurig wird es einem nicht - also auf keinen Fall ein Horror-Film. Da ist die offizielle Genre-Einordnung etwas irreführend. Wie ich bereits gesagt habe gehört es zu Burtons Visitenkarte eine gewisse Atmosphäre der Bedrohlichkeit zu schaffen, die aber eher eine groteske und damit für den Zuschauer harmlose Form besitzt. 

Seine Hauptrolle hat Johnny Depp, wie immer, ausgelebt und einen 2 Jahrhunderte Alten Vampir perfekt in Szene gesetzt. Als Schauspieler finde ich ihn sehr überzeugend und wandlungsfähig. Von Anfang bis Ende ist alles durchdacht und verläuft wie am Schnürrchen, was wahrscheinlich darauf hinauszuführen ist, dass es sich hier nicht um die erste gemeinsame Arbeit  zwischen Regisseur und Hauptdarsteller handelt.  

Der Film ist definitiv emotional. Ich habe an vielen Stellen Lachtränen geweint, mit Barnabas mitgefiebert und bei seinen Misserfolgen meine Fingernägel abgekaut. Es sind auch sexuelle Szenen enthalten, die aber das Geschehen auf keinen Fall dominieren. In dem Burton diesen Szenen einen sarkastischen, übernatürlichen Charakter verleiht, verzerrt er das Bild und macht es zum Zentrum allgemeiner Belustigung. 

Natürlich geht es um die zentralen, immer wieder kehrenden Themen, wie Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Familie. Der Regisseur findet hier aber eine neue Sichtweise, die trotz der vielen "Katastrophen" dem Zuschauer die Verletzlichkeit des Menschen näherbringt.


Ich hatte riesigen Spaß und hoffe ihr findet ebenfalls gefallen an diesem neuen Tim Burton Film! 


Küsse,
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Janna